High-End 2013 in München

Fujitsu Ten Eclipse

Auf den ersten Blick erinnert die Eclipse von Fujitsu Ten an ein Windrad ohne Flügel für das Wohnzimmer – in schönem Hochglanz weiß oder schwarz lackiert. Dort wo die Flügel hingehören sitzt ein kleiner Treiber.

Fujitsu Ten Eclipse

Die Philosophie dahinter: Eine Schallquelle, keine Weiche. So muss dass Signal nicht erst zerstückelt werden, um anschließend die Schallwellen im Raum wieder mühevoll zusammenzusetzen. Skeptiker meinen: "So etwas kann nicht funktionieren!" Fujitsu Ten beweist mit der Eclipse das Gegenteil.

Der Klang breitet sich im Raum aus und füllt diesen. Angenehme seidenweiche Höhen schmeicheln dem Ohr, Tiefe Bässe unterstreichen dieses. Die Ecipse hat ein Frequenzspektrum von gefühlten 30 – 40.000 Hz, ohne zu verzerren. Nur im absoluten Tiefbassbereich spielt der Subwoofer.Vom Design ist der Subwoofer das absolute Gegenstück zu der filigran wirkenden Eclipse, dieser voluminöse Subwoofer setzt am Cubismus an: Ein einfacher Würfel, mit einem Chassis.

Die Eclipse überzeugt, mit einem Klang der sich vollständig vom Lautsprecher löst, und diesen verschwinden lässt – mit einem Fundament aus kräftigen Bässen. In Erstauen setzt es den Zuhörer, wenn der Subwoofer hinzu geschaltet wird; jetzt erst wird ersichtlich, zu welcher tiefe die Eclipse fähig ist zu spielen. Erst jetzt verspürt man den letzten Tiefbass.